Das Versprechen

Das Pfadfindergesetz:

Als Pfadfinderin ...
Als Pfadfinder ...

... begegne ich allen Menschen mit Respekt und habe alle Pfadfinder und Pfadfinderinnen als Geschwister.

... gehe ich zuversichtlich und mit wachen Augen durch die Welt.

... bin ich höflich und helfe da, wo es notwendig ist.

... mache ich nichts halb und gebe auch in Schwierigkeiten nicht auf.

... entwickle ich eine eigene Meinung und stehe für diese ein.

... sage ich, was ich denke, und tue, was ich sage.

... lebe ich einfach und umweltbewusst.

... stehe ich zu meiner Herkunft und zu meinem Glauben

Ein 11. , ungeschriebenes Gesetz lautet, ein Pfadfinder ist kein Narr

Das Pfadfindergesetz enthält alle Regeln, die zu den Pfadfindern überall in der Welt gehören und die du zu befolgen versprichst, wenn du in die Pfadfinder aufgenommen werden willst, du mußt es nicht wörtlich nehmen.

Der Wahlspruch der Pfadfinder "Allzeit Bereit"

bedeutet, daß ein Pfadfinder jeden Moment in der Lage sein muß, seine Pflicht zu tun und einer Gefahr zu begegnen, um seinen Mitmenschen zu Helfen.

Christliche Lebensorientierung

Unser christlicher Glaube gibt uns Antrieb und Ausrichtung für unser Handeln. Als Mitglieder der DPSG orientieren wir uns an der biblischen Botschaft. Sie erzählt uns besonders von Jesus Christus, der vom Vater in diese Welt gesandt wurde und im Heiligen Geist bei uns ist. Er ist uns Vorbild. Sein Gebot, dass wir Gott und den Nächsten lieben sollen, wie uns selbst, treibt uns an (vgl. Lk 10). Er will für alle Menschen das „Leben
in Fülle" (vgl. Joh 10). Aus der Botschaft Jesu Christi leiten wir die Grundhaltungen für unser eigenes Leben ab:

Wahrheit und Glaube
Auf der Suche nach der Wahrheit entdecken wir Gott der uns entgegenkommt, weil er uns liebt. Wir erleben ihn als den Schöpfer dieser Welt, der in Jesus Christus Mensch geworden ist und uns mit seinem Heiligen Geist Kraft spendet. Im Glauben an ihn fragen wir nach dem, was er mit uns vorhat. So streben wir gemeinsam nach klaren Urteilen, tragfähigen Vereinbarungen und kommen zu eindeutigem Handeln.

Sehnsucht und Hoffnung
In unserer Sehnsucht nach einem erfüllten Leben aller Menschen entdecken wir, dass Jesus Christus in seiner Auferstehung Leid und Tod überwunden hat. Daraus schöpfen wir Hoffnung für unser Leben auch über unseren Tod hinaus. Wir geben uns nicht zufrieden mit der Welt, wie sie ist. Selbst durch ausweglose Situationen wollen wir uns nicht entmutigen lassen, weil Gott an unserer Seite ist. Diese Hoffnung ist uns Antrieb, unseren Lebensweg aus dem Glauben heraus zu gestalten.

Freiheit und Gerechtigkeit
Gott hat den Menschen mit einer einzigartigen Würde als freies Wesen geschaffen. Wir fühlen uns der Freiheit aller Menschen verpflichtet. Niemand hat das Recht, sich über andere zu erheben. Wir brauchen einander und sind füreinander verantwortlich. Deshalb setzen wir uns für Gerechtigkeit ein,
damit alle Menschen die Chance haben, das zu erhalten, was sie zum Leben brauchen.

Liebe und Solidarität
Aus der Liebe Gottes zu uns Menschen schöpfen wir die Kraft, unseren Nächsten zu lieben und mit uns selbst sorgsam umzugehen. Durch diese Liebe erwächst die Haltung, uns für das eigene Wohl und das Wohl anderer einzusetzen. Darin erfahren wir auch Glück und dass unser Leben Sinn hat. Jesus Christus nachfolgend, setzen wir uns für eine Gesellschaft ein, in der Solidarität besonders mit den Benachteiligten sichtbar und zu einem Grundpfeiler des Handelns wird.

Das Pfadfindertum,

ist weder eine Sache, die durch Worte in Ansprachen noch durch schriftliche Definitionen gelehrt werden kann. Seine erfolgreiche Anwendung hängt vollkommen von der Erfassung des Pfadfindergeistes von jedem einzelnem ab.


Letzte Änderung: Christian Hoffmann am: 13.03.2011 15:35 Uhr